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Sport? Einfach die beste Medizin!

Für Sportler und solche, die es werden wollen, ist Sport ideal als Ausgleich zu einer sitzenden Tätigkeit oder zur Stressbewältigung – und das ganz ohne Nebenwirkungen.

Als sportmedizinische Praxis unterstützen und beraten wir Sie bei der Auswahl Ihres Sports. Auf Wunsch führen wir eine Sporttauglichkeitsuntersuchung durch, bestimmen Ihren eigenen Trainingsbereich und klären Sie über mögliche Überanstrengungen und gesundheitliche Schädigungen auf. Denn nur ein ausgewogenes und für Körper und Alter angemessenes Training macht Spaß und ist gesund.

Selbstverständlich führen wir mit Ihnen eine professionelle Marathonvorbereitung durch sowie die Vorbereitung auf Eingangstests wie beispielsweise für die Deutsche Sporthochschule.

Erfahren Sie mehr zu speziellen Sportarten

Golfsport/Golfmedicus

Oft werden die Anstrengungen im Golfsport unterschätzt, da sich die körperliche Belastung mit relativ langen Ruhephasen abwechselt: Ältere Anfänger und Wiedereinsteiger leiden deshalb häufig unter degenerativen Erkrankungen des Schultergelenks – oft ohne es zu wissen. Bei anhaltender Belastung und einer untrainierten Schultermuskulatur kann es dann zur sogenannten schmerzhaften "Golferschulter" kommen.

Absolvieren Sie deshalb vor dem Abschlag ein intensives, mindestens 10-minütiges Aufwärmtraining. Das hält Muskeln, Sehnen und Bänder elastisch – besonders den stark geforderten Schultergürtel und die Hüftmuskulatur.


Tauchsport

Die Tauchtauglichkeits-Untersuchung nach den Richtlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin GTÜM ermittelt Ihre körperliche Leistungs- und Anpassungsfähigkeit für das Tauchen.

Sie ist Voraussetzung für das Erlangen der Taucherlaubnis, denn nur eine gründliche Untersuchung gibt Ihnen die notwendige Sicherheit.


Lactatmessung

Mit dem Lactattest bestimmen wir die individuelle Leistungsfähigkeit eines Sportlers. Dieser Test hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zur Trainingssteuerung im Sport gewonnen. Sie erfahren damit, bei welchem Kraftaufwand Sie optimal trainieren, um Ihre Grundlagenausdauer und Kraftausdauer zu verbessern.

Die sportliche Leistungsfähigkeit hängt sehr davon ab, ob es der Körper schafft, die benötigte Energie schnell genug und in ausreichender Menge bereitzustellen: Denn als "Abfallprodukt" des Stoffwechsels entsteht in steigendem Maße Milchsäure (Lactat), wenn während einer intensiven Ausdauerbelastung der Sauerstoff, der über die Atmung aufgenommen wird, nicht ganz ausreicht, um den Energiebedarf eines Muskels zu decken.

Die Schwelle, an der Ihr Muskel beginnt, verstärkt Kohlenhydrate zu verbrennen, nennt man in der Sportmedizin die "individuelle anaerobe Schwelle" oder Fettstoffwechselschwelle. Sie sollte beim Cardio-Fettstoffwechsel-Training oder anderen Trainingszielen nicht überschritten werden. Denn sie ist die höchstmögliche Belastungsintensität, die noch ohne zunehmende Übersäuerung aufrechterhalten werden kann. An dieser Stelle herrscht also gerade noch ein Gleichgewichtszustand zwischen Lactatbildung und -abbau. Die optimalen Trainingsherzfrequenzen werden auf der Basis dieser individuellen Schwelle ermittelt.

Der Lactattest ist ein Stufentest auf dem Fahrradergometer, bei dem alle drei Minuten die Belastung, ausgehend von 75 Watt, um jeweils 25 Watt erhöht wird. Gleichzeitig werden Herzfrequenz und Blutdruck gemessen. Der Test sollte möglichst bis zur Ausbelastung durchgeführt werden. In regelmäßigen Abständen gewinnt man aus den Ohrläppchen winzige Mengen Blut, die mit einer Reagenz vermischt werden.

Mithilfe eines Photometers liegen die Ergebnisse bereits nach wenigen Minuten vor. Die ermittelten Werte werden in die so genannte "Lactatleistungskurve" übertragen, bei der die Lactatkonzentration in Abhängigkeit von der Belastungsstufe dargestellt wird.

Abschließend wird ein Protokoll erstellt, bei dem die Messdaten und die Leistungskurve ersichtlich sind (Herzfrequenz- und Lactatkurve). Alle Ergebnisse des Tests werden analysiert und eine Trainingsempfehlung sowie eine Beschreibung der Trainingsbereiche vom Arzt individuell mit dem Patienten besprochen.

Ein solcher Test empfiehlt sich für alle, die gesundheitsbewusst trainieren möchten. Sie erfahren das Wichtigste über Ihren Gesundheitszustand, Ihre Belastbarkeit sowie über Ihre aktuelle Leistungsfähigkeit. Besonders empfehlenswert ist es, einen Lactattest vor Beginn eines Trainings durchzuführen oder im Rahmen einer Gewichtsreduktion, um gezielt Fette zu verbrennen.

Bei Ausdauerathleten mit Wettkampfambitionen sollte ein solcher Test mit der Wettkampfplanung abgestimmt sein.